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Bericht Öffentlicher Anzeiger BK v. 07.05.2013

SVB schaut nach vorn

Artikel vom Wochenblatt KW 27
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Die Perspektive täuscht: Der Ball von Trechtingshausens Ismail Özdemir (Nr. 9) geht am Tor vorbei. Bingebrücks Torwart Christian Curland kann aufatmen. Foto: Edgar Daudistel

Bericht AZ vom 12.03.2012

 

TuS Trechtingshausen - SV Bingerbrück 1:2 (0:0)

 

Im gut besuchten Mittelrheinderby war der TuS die aktivere Mannschaft und kontrollierte das Geschehen. Allerdings verpassten es die Gastgeber, bereits in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen. In der 57. Minute sorgte Özdemir für das verdiente 1:0 des TuS. Durch leichtfertige Fehler brachte Trechtingshausen die Gäste wieder ins Spiel. Merkelbach nutzte in der 75. Minute einen solchen Patzer zum Ausgleich. In der 89. Minute sorgte Faist mit dem 2:1 für den SVB für einen glücklichen Auswärtssieg. „Wir haben das Spiel lange Zeit im Griff gehabt. Leider haben wir es danach leichtfertig und unnötig aus der Hand gegeben“, ärgerte sich TuS-Trainer Thomas Klöckner.
 

Leidenschaft bis zur letzten Minute

Allgemeine Zeitung vom 31.08.2011 - BINGERBRÜCK

Von Tobias Bellina

 

JUGENDSPIEL Bingerbrücker C-Junioren holen 0:2 gegen SV Gau-Algesheim auf und verlieren doch noch nach hartem Kampf 2:3

 

Torreich, leidenschaftlich, und extrem spannend bis zum Schluss - das waren die Zutaten für die C-Juniorenpartie zwischen dem SV Bingerbrück und der SV Gau-Algesheim, die die Gäste letztlich mit 3:2 für sich entschieden. War zu Beginn ein rein zweikampfgeführtes Duell mit sehr wenigen Spielzügen, dafür aber zahlreichen Kopfballstafetten zu bestaunen, entwickelte sich die Begegnung zu einem temporeichen Spiel mit sehenswerten Chancen und Toren.

 

Es ging direkt gut los. Leon Kieslich passte die Kugel mit seinem starken linken Fuß genau auf Martin Moller-Racke. Dieser nahm den Ball aus vollem Lauf direkt und knallte ihn aus zwanzig Metern an den Pfosten. Bingerbrück war gleich gut im Spiel, was umso erstaunlicher war, weil Trainer Christian Lorek mit seiner letztjährigen D 9-Kreisklassenmeistermannschaft, also einem komplett jüngeren Jahrgang, in die Saison gegangen ist und die Spieler vor allem körperlich unterlegen sein müssten. Sekunden vor der Halbzeit ergab sich schließlich die große Gelegenheit für Gau-Algesheim zum Torerfolg. Eine Bogenlampe von Marius Hochthurn lenkte der aufmerksame Michel Rösch im Kasten sicherheitshalber ins Toraus. Die anschließende Ecke führte zum 1:0 für Gau-Algesheim. Aus dem Gewühl heraus markierte Jannis Stavridis die Führung, mit der man auch in die Kabine ging.

 

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel passierte so gut wie nichts, bevor die Gäste von einem Missverständnis zwischen Keeper Rösch und Kapitän Pascal Lorek profitierten. Stürmer Nicklas Imig spritzte dazwischen und hatte anschließend keine Mühe, den Ball zum 2:0 ins leere Tor zu schieben.

 

Bingerbrück kämpft sich zurück ins Spiel

 

Doch wer nun dachte, die Partie sei gelaufen, der täuschte sich gewaltig. Unbeirrt von dem Rückstand erarbeitete sich die Heimmannschaft nun Chance um Chance, und wurde in der 55. Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer durch Anton Graffe belohnt. Nach einem Einwurf und einer gedankenschnellen Kopfballverlängerung haute der Neuzugang von Hassia Bingen die Kugel kompromisslos in die Maschen und gab seinem Team damit neuen Schwung. Nur 90 Sekunden später nämlich verwandelte Leon Kieslich einen direkten Freistoß zu dem in dieser Phase verdienten Ausgleich. In der Folge ging es hin und her, beide Mannschaften wollten den Sieg. Verlegte Bingerbrück das Spielgeschehen etwas mehr in die Hälfte der Gäste, blieben diese mit Kontern stets brandgefährlich. Dass bei diesem Kampf mit offenem Visier dann noch ein Tor fallen würde, war absehbar. Nicklas Imig lief über die linke Seite und tanzte mit seiner Schnelligkeit zwei Leute aus. Zu guter Letzt der Pass in die Mitte, wo wiederum Jannis Stavridis goldrichtig stand und aus kurzer Distanz den viel umjubelten 3:2-Siegtreffer für Gau-Algesheim erzielte.

Bingerbrücks Coach Christian Lorek wollte der Mannschaft keinen Vorwurf machen: „Wir haben gekämpft bis zum Umfallen. Ich war mit dem Einsatz über die gesamte Spielzeit zufrieden. Uns haben der letzte Ball und ein Quäntchen Glück gefehlt. Ich denke nicht, dass der Sieg für den Gegner verdient ist, aber wir müssen es akzeptieren und können daraus nur lernen. Im Training werden wir die Fehler ansprechen und absolut normal weiterarbeiten, da brauche ich nicht viel zu sagen, außer Kopf hoch, dieses Jahr müssen wir da durch.“

SVGA-Trainer Berthold Schweikard merkte man die Freude über den Erfolg deutlich an: „Wir haben gedacht, dass es heute etwas einfacher geht. Eigentlich hatten wir das Spiel mit dem 2:0 auch im Griff. Mit dem Doppelschlag zum Ausgleich hätten wir aber alles wieder aus der Hand gegeben, deshalb bin ich froh, dass es doch noch gereicht hat. Außerdem haben wir spielerisch noch unheimlich viel Luft nach oben, aber ich denke die Mannschaft wird sich finden und noch besser spielen.“

 

Bingerbrück räumt Sportplatz auf

Allgemeine Zeitung vom 09.11.2011 - BINGERBRÜCK

Von Dennis Buchwald


„Der SV Bingerbrück räumt auf.“ Unter diesem Motto versammelten sich am vergangenen Wochenende rund 30 fleißige Helfer, überwiegend aus der ersten und zweiten Fußballmannschaft, auf dem Sportplatz am Bangert, um das Gelände für den Winter instand zu halten.


Die Beseitigung des Herbstlaubes, die Reinigung der Entwässerungsrinnen und der Zuschauerplätze sowie das Zurückschneiden der angrenzenden Bäume und Sträucher stand auf dem Programm. Aber auch das gemütliche Beisammensein durfte bei aller Arbeit natürlich nicht zu kurz kommen. Die beiden Vereinsvorsitzenden Bernd Braun und Marcel Freiberger sorgten für die nötige Verpflegung, denn schließlich arbeitet es sich mit vollem Magen besser.

 

Der Stadt unter die Arme greifen


„Mit der Säuberungsaktion wollten wir der Stadt unter die Arme greifen und unserer Verantwortung nachkommen, die Sportanlage zu pflegen“, erläuterte Bernd Braun, erster Vorsitzender des Vereins. „Des Weiteren stärken solche Maßnahmen den Teamgeist innerhalb des Vereins, schließlich wollen wir nicht nur gemeinsam Sport treiben, sondern auch Freude haben.“


Nicht zuletzt wollte der SVB ein Zeichen in Richtung der Stadt Bingen setzen, was die Thematik des geplanten Kunstrasens betrifft: Spätestens 2014, zum 100-jährigen Vereinsjubiläum, soll der jetzige Hartplatz nämlich in einen Kunstrasen umgebaut werden. „Auch da sind wir bereit, der Stadt bei der Arbeit unter die Arme zu greifen“, erklärte Braun. Für den 49-jährigen Bingerbrücker ist der Umbau der Sportanlage längst überfällig, zu lang ist die Liste der Vorteile gegenüber eines Hartplatzes. „Im Winter friert der Platz immer sehr schnell zu, dadurch entfallen für uns fast vier Monate jegliche Trainings- und Spielmöglichkeiten.“ Ein Kunstrasen dagegen wäre pflegeleichter und allen voran gegen jede Witterung immun, sozusagen ein „Allwetterplatz“. „Außerdem könnten auch angrenzende Vereine im Winter auf den Platz ausweichen“, weiß Braun. Probleme ergeben sich auch im Bereich der Jugendarbeit, die für den SVB eine wichtige Rolle spielt. „Das betrifft insbesondere die A- und B-Jugendlichen. In dem Alter haben die meisten einfach keine Lust auf einem Hartplatz zu spielen.“


Bereits im Frühjahr 2012 soll die nächste Aufräumaktion rund um die Mehrzweckhalle in Bingerbrück folgen, denn neben den Fußballern unterhält der Verein auch eine Tischtennis- und eine Badminton-Abteilung. Während die Tischtennisspieler am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen, steht für die Federballartisten der Spaß ohne Teilnahme am Wettkampf im Vordergrund.